6.02.2012 bis 12.02.2012 (+CHF 79.37)
Verehrte Kapitalisten,
Immerhin konnte ich die Woche noch mit einem Plus abschliessen. Angesichts der Griechenlandkrise, welche ich übrigens bis jetzt noch immer nicht verstehe, und den erneuten Amerikanischen Angriffen auf Banken kann ich darüber durchaus glücklich sein.
In der vergangenen Woche wurde in Griechenland über die Finanzhilfe von weiteren 130 Milliarden Euro debattiert. Ich verstehe nicht ganz, wie der Betrag so hoch werden konnte. Wenn ich mich richtig erinnere, dann war der Betrag zu Beginn des Debakels um einiges tiefer.
Wenn weiterhin so starke Einschnitte von den Griechen verlangt werden, dann wird wohl die nächste Debatte über die doppelte Menge an Geld stattfinden. Was schief lief ist, dass die Griechen über Ihre Verhältnisse gelebt haben, andere aber unter Ihren Verhältnissen. Das kann so mit einer Gemeinschaftswährung nicht gehen.
Meine Sparquote ist mittlerweile auch ziemlich hoch. Ich habe gerade einmal einen Viertel meines Vermögens investiert. Der Rest liegt sicher verwahrt auf Banken und in Tresoren. Dies bedeutet, dass ich unter meinen Verhältnissen lebe, was nicht gut ist. Daher werde ich wohl bald einmal zwangsläufig investieren müssen, um nicht zur Kasse gebeten zu werden.
Da ich in diesen Zeiten leider auch ziemlich ratlos bin, in was genau ich investieren soll, werde ich mein Kapital wohl noch weiter horten. Da dies auch sehr viele andere tun, geht es unserer Wirtschaft gerade nicht so rosig. Daher, das ist ein Versprechen, werde ich bis Ende März mehr Geld investiert haben.
Bis nächste Woche
Der Kapitalist
Sam
Schreiben macht mich durstig, danke für Ihre Spende.
