Tage 1’116 – 1’122 – Feuer und Flamme

11.04.2011 bis 17.04.2011 (+CHF 290.55)

Verehrte Kapitalisten,

Es war eine schönes Sechseläuten – Die Reden waren freudig und griffig, das Essen war eine Genuss und der Tag wieder einmal viel zu kurz. Einfach gesagt, es war wieder einmal ein gelungener Anlass, welcher keine Wünsche offen liess. Als Zünftler ist es mir eine Ehre die mehrere Hundert Jahre alte Tradition und durchaus wechselhafte Geschichte des Zürcher Zunftwesens, im 21. Jahrhundert weiter leben zu lassen.

Relativ pünktlich auf das dreijährige bestehen dieser Webseite konnte ich mit grosser Unterstützung meines älteren Bruders auch den Auftritt dieser Internetseite auf einen modernen, professionelleren und spannenden Stand bringen. Der erste Schritt ist getan.

In den kommenden Wochen werden noch einige Inhalte und Angebote geschaffen werden, welche den Anforderungen und Gegebenheiten dieser Zeit gerecht und passend werden. Mit dem kleinen zur Verfügung stehenden Geld waren und sind wir bestrebt, das Maximum zu erreichen.

Mit dem momentanen schwer erarbeiteten Vermögen von über CHF 20’000 muss ich behutsam umgehen, denn es ist schneller weg als es angehäuft wurde. Daher ist es mir ein starkes Anliegen, in Zukunft dieses Kapital zu erhalten und zu vermehren. Vor einigen Tagen half ich meinem Zwillingsbruder zügeln. Einer der Helfer war ein Banker. Bei der obligaten Bierrunde nach getaner arbeit, kam das Gespräch per Zufall auch auf diese Webseite.

Der Banker machte grosse Augen als er vernahm, was für Wachstumsraten ich in den vergangenen drei Jahren erzielte und machte sogleich eine kleine Hochrechnung. Mit einem Schmunzeln nahm ich diese grosse Zahl entgegen und meinte nur, dass es schon schön wäre, nur sei es im Kleinen meistens einfacher als im Grossen.

So ganz unrecht hatte er jedoch nicht, als er meinte, dass es auch mit meinem momentanen Kapital Möglich sei, diese Wachstumsraten beizubehalten. Auf die Frage wie genau ich dies denn bewerkstelligen könne, wäre die Antwort:” Ich sage Dir in drei Jahren, wie es Machbar gewesen wäre”, wohl passend gewesen.

Aufgrund der schrecklichen Atomkatastrophe in Japan liegt das Momentum im Energiebereich bei den sogenannten erneuerbaren Energien. Weshalb diese als erneuerbar gepriesen werden,  ist mir ein Rätsel. Eigentlich wäre auch Kohle erneuerbar. Wie dem auch sei, all die Solarpanels werden in den kommenden Jahren jedenfalls zu einem gewaltigen Problem werden, denn so richtig entsorgen kann man diese auch nicht.

Windenergie und Wasserkraft sind sehr geeignet, nur wollen die Wenigsten ein lautes, hohes Windrad im Garten haben oder ihr Land wegen eines Staudammes überschwemmt haben. Was schlussendlich die Lösung sein wird, wird sich in Zukunft zeigen. Ich persönlich denke, dass es riesige Fusionsreaktoren und hunderte, verschiedene kleine lokale Kraftwerke sein werden.

Bis nächste Woche

Der Kapitalist

Sam

Schreiben macht mich durstig, danke für Ihre Spende.

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